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    New Work: vernetzt und flexibel

    New Work: vernetzt und flexibel
    New Work: vernetzt und flexibel

    Büro und Acht-Stunden-Tag: Das war gestern. Die Zukunft heißt „New Work“. Wenn man den Prognosen glaubt, arbeiten wir bald mehr im Homeoffice, im Coworking Space oder im Café als klassisch im Büro. Und wir erledigen unsere Aufgaben dann, wenn wir am fittesten und damit am produktivsten sind. Digitalisierung und Vernetzung machen es möglich, dass Arbeitnehmer heute so flexibel arbeiten können. Aber es geht um mehr. Denn durch die neuen Möglichkeiten ändert sich auch die Arbeitskultur: Eigenverantwortung und Transparenz werden wichtiger als Hierarchien und Kontrolle.

     

    Der eigene Schreibtisch im Büro verliert an Bedeutung. Denn der Mitarbeiter nimmt seinen Arbeitsplatz – also sein Tablet und sein Smartphone – einfach mit. In die Umgebung, die ihm für seine momentane Tätigkeit am besten geeignet scheint. Das kann das heimische Arbeitszimmer ebenso sein wie ein Tisch im Café. Oder auch das Büro – das aber künftig anders aussehen wird und verschiedene Zonen bereithält: den Stehtisch für spontane Teammeetings, den Think Space für hochkonzentriertes Arbeiten ohne Störung von außen oder die gemütliche Sitzecke, um abzuschalten oder die neuesten Fachzeitschriften zu lesen. Nicht mehr der Mitarbeiter passt sich seinem Arbeitsplatz an. Die Arbeitsumgebung orientiert sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter.

     

    Von der Hierarchie zum Netzwerk

    New Work bedeutet aber nicht nur, dass ein Unternehmen seine Mitarbeiter mit Tablets oder Smartphones ausstattet und seine Standorte vernetzt. Es geht noch weiter: New Work ist eine Arbeitsphilosophie. Aus Hierarchien werden Netzwerke und Projektteams mit wechselnder Zusammensetzung. An die Stelle einer Top-Down-Information treten Transparenz und Austausch. Die Zusammenarbeit verlagert sich vom Büro in die Cloud. Vernetzte und effiziente Kommunikation macht es möglich. Es braucht aber auch viel Vertrauen vonseiten des Unternehmens, genauso wie Eigenverantwortung aufseiten der Mitarbeiter. Detaillierte Arbeitsanweisungen sind nicht mehr gefragt. Stattdessen vereinbaren Mitarbeiter und Vorgesetzter Ziele – wie der Mitarbeiter diese erreicht, entscheidet er selbst.

     

    Nicht mehr fünf Tage pro Woche acht Stunden lang vor Ort persönlich im Büro anwesend sein zu müssen, bietet Vorteile gerade auch für Arbeitnehmer, die außerhalb von Ballungszentren leben. Wer nicht mehr täglich in die Großstadt pendeln muss, um dem Wunschjob nachzugehen, spart Zeit, schont die Nerven und – wenn damit Autofahrten wegfallen – auch die Umwelt. In die andere Richtung geht die Rechnung ebenfalls auf: Arbeitgeber in ländlichen Gebieten finden leichter Mitarbeiter, wenn diese nicht aus ihrem städtischen Umfeld wegziehen müssen.

     

    Attraktive Arbeitgeber

    Mit mehr Freiheit, Selbstbestimmung, Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Hobby punkten Unternehmen zudem in Zeiten von Fachkräftemangel und Wettbewerb um die besten Köpfe. Menschen, die zwischen verschiedenen Arbeitgebern wählen können, werden auch Themen wie Freiräume, individuell anpassbare Arbeitsbedingungen und Einflussmöglichkeiten in ihre Entscheidung mit einbeziehen. Und gerade die jüngere Generation, die bereits in einer immer weiter vernetzten Gesellschaft aufgewachsen ist, erwartet mittlerweile nicht mehr starre Teams und feste Arbeitszeiten, sondern agiles Arbeiten. Also: projektbasiert und innovativ tätig zu sein, sich flexibel und schnell auf immer neue Rahmenbedingungen einzustellen und proaktiv Veränderungen herbeizuführen.

     

    Mehr Fokus, mehr Produktivität

    Die neue Arbeitskultur kann dazu beitragen, dass Mitarbeiter fokussierter und produktiver arbeiten. Denn sie arbeiten dann, wenn es ihrem Biorhythmus am besten entspricht, und so, wie sie ihre Tätigkeit am besten in ihr Leben integrieren können. Davon profitiert letztendlich auch der Arbeitgeber. Und: Wenn die Mitarbeiter mit ihren Arbeitsbedingungen zufrieden sind, kann das Unternehmen hochqualifizierte Fachkräfte nicht nur gewinnen, sondern auch langfristig halten.

     

    Grenzen der neuen Arbeitskultur

    Nur Vorteile also? Kritiker sehen durchaus auch Gefahren: etwa, dass durch das Arbeiten „immer und überall“ die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit mehr und mehr verschwimmen. Wer auch nach Feierabend auf dem Handy erreichbar ist oder spätabends noch seine E-Mails abruft, riskiert sich zu überlasten und nicht mehr richtig abschalten zu können. Zudem funktioniert New Work zwar für viele Bürojobs oder auch für kreative Aufgaben, jedoch bei weitem nicht für alle Berufe. Gerade Arbeiten, die direkten menschlichen Kontakt erfordern, oder Tätigkeiten in der Produktion können nicht dezentralisiert werden. Und auch nicht alle Mitarbeiter wollen oder können so eigenständig arbeiten. Schulungen und Informationen, die beim Übergang in die neue Arbeitskultur begleiten, können hier zwar helfen. Ob ein Mitarbeiter eigenverantwortlich seine Ziele erreicht oder doch eher enge Vorgaben braucht, hängt jedoch auch von seiner Persönlichkeit ab.

     

    Letzten Endes muss jedes Unternehmen selbst entscheiden, welche Lösung geeignet ist und inwiefern die Art der Tätigkeiten, aber auch die Unternehmenskultur eine Dezentralisierung der Arbeit zulassen.

     

    Sicherheit als zentraler Aspekt

    Für welche Variante sich ein Arbeitgeber auch entscheidet: Voraussetzung für das vernetzte Arbeiten ist eine stabile, leistungsfähige Internetverbindung. Denn nur so können Mitarbeiter auf Daten und Anwendungen zugreifen – gleichgültig, ob sie sich gerade in der Unternehmenszentrale, in der Niederlassung in China oder auf Dienstreise im Hotelzimmer aufhalten. Dazu kommen Sicherheitsaspekte: Der Zugang zum Unternehmensnetzwerk soll so unkompliziert wie möglich funktionieren, gleichzeitig aber sollen sensible Daten nur für befugte Personen zugänglich sein. Ein spezialisierter Dienstleister wie LEW TelNet bietet Vernetzung und Sicherheit aus einer Hand. Individuell für jedes Unternehmen und für jede Situation.

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