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      Rechenzentrum: regional & redundant

      Der Trend geht zu mehr Regionalität – auch bei Rechenzentren

      Rechenzentrum: regional & redundant
      Rechenzentrum: regional & redundant

      Katastrophen wie das Schneechaos im Münsterland oder das Jahrhunderthochwasser an der Elbe veranlassten das BSI, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, den Mindestabstand redundanter Rechenzentren von fünf auf bis zu 200 Kilometer oder noch mehr zu erhöhen. Denn: Je größer der Abstand zwischen zwei Standorten, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass beide von der gleichen Bedrohung betroffen sind. Das stellt Unternehmen vor völlig neue Herausforderungen. Gleichzeitig geht der Trend hin zu regionalen Rechenzentren wie wir eines für unsere Kunden betreiben. Das hat viele Vorteile.

       

      Der Trend zur Regionalität macht auch vor Rechenzentren (RZ) nicht halt. Immer mehr Unternehmen lagern ihre Server-Systeme komplett in regionale Rechenzentren aus oder nutzen diese für ein professionelles Back-up und die zusätzliche Sicherung wichtiger Daten. Auch bei uns steigt die Nachfrage. Welche Vorteile hat Colocation bei regionalen Anbietern im Vergleich zu internationalen Konzernen?

      Sicherheit und Service

      Zum einen ist es die Gewissheit, die IT-Systeme und alle Daten „sicher vor Ort“ zu wissen. Regionale Rechenzentren mit Sitz in Europa müssen ein DSGVO-konformes Datenmanagement realisieren. Zum anderen ist der Kundenservice im Hinblick auf räumliche Nähe und persönliche Beratung das schlagende Argument. So betreuen unsere RZ-Experten, wie Bernd Schur im Insider-Beitrag berichtet, Unternehmen vom Standortkonzept über die Realisierung bis hin zum Betrieb. Von Beginn des Projekts an ist ein Kundenberater an Bord, der alle Anforderungen bestens kennt und dauerhaft persönlicher Ansprechpartner des Unternehmens ist. Damit ergibt sich eine angenehme und zugleich höchst effektive Zusammenarbeit. Der schnelle Draht zum Berater macht sich für Unternehmen nicht nur in herausfordernden Zeiten wie der derzeitigen Corona-Pandemie bezahlt, wenn es darum geht, Bandbreiten schnell zu erhöhen oder erforderliche Hardware einzubauen.

      Hohe Verfügbarkeit und leistungsstarke Internetanbindung

      Ein eigenes Rechenzentrum zu betreiben, sprengt bei kleinen und mittleren Unternehmen meist den finanziellen Rahmen. Durch Colocation können sie eigene Räume für den RZ-Betrieb sparen, ebenso die Kosten für die Anschaffung der Server-Systeme, wenn sie Stellflächen mitsamt der IT-Infrastruktur im Rechenzentrum anmieten. Systemmanagement und Administration der Server bleiben in den Händen der IT-Mitarbeiter der Unternehmen. Selbst ein bereits bestehendes Rechenzentrum nach den neuesten Vorgaben zu Brandschutz, Klimatisierung oder Ausfallsicherheit zu ertüchtigen, lohnt oftmals nicht. Die Kosten sind enorm hoch.

       

      Zudem profitieren Unternehmen durch die Inanspruchnahme von Colocation von leistungsstarker Internetanbindung: Nutzen sie unser LEW TelNet-Rechenzentrum, sind sie an ein hoch performantes Glasfaser-Backbone-Netz angeschlossen und können Bandbreiten von bis zu 5 Gibt/s abrufen. Das ermöglicht ideales Arbeiten im Homeoffice, denn die Mitarbeiter greifen auf diese IT-Struktur zu. Durch redundante Systeme stellen wir hohe Verfügbarkeit sicher und vermeiden Sicherheitsausfälle durch proaktives Monitoring. Unser Rechenzentrum verfügt über einen vom TÜV SÜD zertifizierten Rechenzentrumsbetrieb und ist nach ISO 27001 zertifiziert. Das bietet zusätzliche Sicherheit.

      Georedundante Rechenzentren in Augsburg, Leipzig und Saarbrücken

      Für Kunden, die ihre IT-Infrastruktur mit dem vom BSI geforderten Mindestabstand von 200 Kilometern abbilden wollen oder müssen, haben wir eine Lösung: Durch die Datacenter Union mit Schwesterunternehmen bilden wir in Deutschland ein geografisches Dreieck mit ausfallsicheren Rechenzentren in Augsburg, Leipzig und Saarbrücken ab. Für optimale Konnektivität nutzen wir Kopplungen und Peerings zu vielen Netzbetreibern und Uplink-Providern.

       

      Der vom BSI geforderte Mindestabstand für georedundante Rechenzentren ist grundsätzlich für Behörden und Unternehmen mit hohen und sehr hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit relevant. Weil aber Serverarchitektur und Komponenten, Daten, Dienste und Anwendungen hierzulande über sogenannte „HA-Systeme“ synchron gespiegelt werden, betrifft die BSI-Empfehlung viele Unternehmen. Für Betreiber von Rechenzentren, die der Gesetzgeber als „kritische Infrastrukturen“ ansieht, ist die Entscheidung abhängig von Risikoanalyse und/oder Serverarchitektur bindend. Mit zunehmendem Abstand steigt der technische Aufwand etwa zur Realisierung synchroner Datenspiegelung oder eines Fail-Over, dem ungeplanten Wechsel zwischen Rechenzentren bei einem Ausfall. Diese Herausforderungen gilt es zukünftig zu meistern. Wir als Ihr regionaler IT-Dienstleister beraten Sie gerne!

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